Wenn eine HDD aus Windows verschwindet, nicht mehr im BIOS erscheint oder beim Zugriff hängen bleibt, analysieren wir, ob ein logischer, elektronischer, Firmware- oder mechanischer Fehler vorliegt. Ein anderer Anschluss darf einmal getestet werden, solange das Laufwerk ruhig arbeitet. Bei Klickgeräuschen oder wiederholtem Anlaufen sollte es ausgeschaltet bleiben. Im Zentrallabor erstellen wir nach Möglichkeit eine sektorbasierte Arbeitskopie und extrahieren die Daten daraus. Festplatte zur Analyse anmelden.
Fehlende Erkennung, RAW-Anzeige, I/O-Fehler und auffällige Geräusche haben unterschiedliche Ursachen. Ein Anschluss- oder Gehäusefehler kann genauso dahinterstecken wie beschädigte Dateisystemstrukturen, Elektronik-, Firmware- oder Kopfprobleme. Deshalb sollte nicht aus einer einzelnen Windows-Meldung auf den Schaden geschlossen werden. Über die Online-Analyse lässt sich das Fehlerbild vorab einordnen.
Klackert die Festplatte, läuft sie wiederholt neu an oder friert das System beim Lesen ein, sollte sie nicht weiter getestet werden. Eine erste Einschätzung erhalten Sie bei Datenrettung Germany unter 0800 88 22 888 oder +49 30 983216980 .
Nicht jede nicht erkannte oder als RAW angezeigte Festplatte muss geöffnet werden. Zunächst werden Elektronik, Firmware, Erkennung und Lesestabilität geprüft. Ein Öffnen unter Reinraumbedingungen ist nur dann sinnvoll, wenn der Fehler im Inneren der HDD liegt, etwa an Schreib-/Leseköpfen oder anderen mechanischen Komponenten. Anschließend wird eine sektorweise Arbeitskopie erstellt; die logische Wiederherstellung erfolgt nicht am Original, sondern auf dem gesicherten Abbild.
Eine Festplatte adressiert Daten in logischen Blöcken beziehungsweise Sektoren. Das Dateisystem nutzt diese Bereiche und verwaltet, welche davon zu Dateien und Verzeichnissen gehören. NTFS arbeitet dabei unter anderem mit der MFT; andere Dateisysteme besitzen eigene Metadatenstrukturen. Cluster sind eine Eigenschaft des Dateisystems und nicht mit den physischen Sektoren der HDD gleichzusetzen.
Ist die Dateisystemstruktur beschädigt, kann ein Volume als RAW erscheinen oder Verzeichnisse können fehlen, obwohl große Teile der Nutzdaten noch lesbar sind. Die Wiederherstellung hängt dann von den erhaltenen Metadaten, dem Überschreibungsgrad und dem technischen Zustand der Festplatte ab.
Bei einer HDD schweben die Schreib-/Leseköpfe im Normalbetrieb sehr dicht über den rotierenden Plattern. Ein Head-Crash entsteht, wenn ein Kopf die Oberfläche berührt und dabei die Magnetschicht beschädigt. Ein Stoß kann der Auslöser sein, ebenso ein Defekt am Kopf oder an anderen mechanischen Komponenten. Typische Begleiterscheinungen sind starke Lesefehler oder auffällige Geräusche; Klickgeräusche allein reichen jedoch nicht für eine sichere Diagnose.
Physisch abgetragene Magnetschicht lässt sich nicht wiederherstellen. Trotzdem kann eine HDD nach einem Head-Crash noch große lesbare Bereiche enthalten. Wie viel davon gesichert werden kann, zeigt sich erst bei der kontrollierten Untersuchung und beim anschließenden Imaging. Der wichtigste Einflussfaktor nach dem Schaden ist, ob die Festplatte weiter betrieben wurde.
Klackert die Festplatte oder läuft sie nach einem mechanischen Vorfall wiederholt an, sollte sie nicht weiter eingeschaltet werden. Für eine erste Einschätzung erreichen Sie 0800 88 22 888 oder +49 30 983216980 über unsere Datenrettungs-Hotline.
Der Preis lässt sich erst sinnvoll einschätzen, wenn klar ist, ob ein logischer, elektronischer, firmwarebedingter oder mechanischer Schaden vorliegt. Die folgenden Beträge dienen als Richtwerte (inkl. MwSt.); das verbindliche Angebot folgt nach der Analyse:
Nach der Analyse erhalten Sie ein Festpreisangebot für den konkreten Schaden und die erforderlichen Arbeitsschritte. Sie entscheiden anschließend, ob die Datenrettung beauftragt wird.
Eine HDD mit Klickgeräuschen, starken Lesefehlern oder wiederholten Anlaufversuchen sollte nicht weiter gescannt oder neu gestartet werden. Bei rein logischen Problemen kann Software dagegen sinnvoll sein – vorausgesetzt, der Datenträger ist technisch stabil und es wird nicht auf das betroffene Laufwerk geschrieben.
Die Analyse trennt diese Fälle voneinander. Bei Hardwareproblemen wird zunächst ein möglichst vollständiges Image erstellt; bei logischen Schäden werden die vorhandenen Dateisystemstrukturen ausgewertet. Diese Unterscheidung ist wichtiger als pauschale Regeln wie „Software hilft nie“ oder „ein RAW-Laufwerk ist mechanisch defekt“.